12.01.2016

Tipps&Tricks: Blending auf stark gemustertem Papier

Sogenannte „Blendings“ (auch „Blends“ genannt), also teiltransparente, zu den Rändern hin verblassende Fotos, sind eine sehr wirkungsvolle Gestaltungsmöglichkeit im digitalen Scrapbooking. Manchmal ist jedoch das Papier, auf das man dieses Blending setzen möchte, so stark gemustert, dass es sich unschön auf Gesichter im Foto auswirkt. Ein kleiner Trick kann dir helfen.

Arbeite zuerst das Foto als Blending so heraus, wie du es gern haben möchtest. Wenn du nun feststellst, dass an einer Stelle das starke Papiermuster störend wirkt, dann nimm das Pinselwerkzeug deines Bildbearbeitungsprogramms (PS, PSE, Gimp, PI, PSP u.ä.) :

- weicher Pinsel
- Deckkraft ca. 20%
- stelle als Farbe den Hauptfarbton des Papieres ein (Farbe wenn möglich mit einem Werkzeug zur Farbaufnahme direkt unter dem Blending vom Papier aufnehmen)

Dann lege zwischen Papier und Blending eine leere neue Ebene an und male mit dem Pinsel ganz vorsichtig an den Stellen, an denen das Muster verschwinden soll. Wo die Deckkraft stärker sein soll, malst du noch einmal drüber. Die Übergänge zum tatsächlichen Papier sollen dabei ganz sanft überblenden. So erhältst Du ein schönes Blending auf einem tollen, gemusterten Papier und hast trotzdem das Gesicht klar zu sehen. Alternativ zur Farbe des Papiers kann man auch einen Hautfarbton verwenden und in gleicher Weise vorsichtig unter dem Gesicht auf die leere Ebene auftragen. Man muss im Einzelfall ausprobieren, was am besten wirkt.



Wer mit Blendings noch gar keine Erfahrung hat und wissen möchte, wie es gemacht werden kann, findet hier ein gutes (englisches) Video von Brandy Murry für Nutzer von Photoshop. In anderen Programmen funktioniert es vom Prinzip her genauso.

Viel Freude nun beim Gestalten von Blendings!

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